Stimmen für den Mindestlohn
Die große Mehrheit der Bevölkerung von 72 Prozent befürwortet den gesetzlichen Mindestlohns als wichtiges Wahlkampfthema in 2009. Deshalb wird die Initiative Mindestlohn im „Superwahljahr 2009 ihre Kampagne für den gesetzlichen MIndestlohn fort
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Stimmen für den Mindestlohn

 

In einer Extra-Ausgabe des Böckler-Impuls fasst die Hans-Böckler-Stiftung alle im vergangen Jahr veröffentlichten Artikel zum Thema Mindestlohn zusammen.

Einige darin aufgegriffene Studien verdeutlichen, warum ein allgemeiner Mindestlohn immer notweniger wird. Die Tarifbindung nimmt in Deutschland immer weiter ab, was vor allem politische Gründe hat: Anders als in anderen Ländern werden Tarifverträge in Deutschland immer seltener für allgemeinverbindlich erklärt. Eine weit überdurchschnittliche Lohnspreizung auf dem deutschen Arbeitsmarkt, wie eine Studie sie nachweist, ist die Folge. Demzufolge hat der Niedriglohnsektor selbst im letzten Aufschwung zugenommen.

Mehr dazu auf www.mindestlohn09.de

Das Impuls Schwerpunktheft Mindestlohn direkt herunterladen (PDF, 652 KB)


Hast du am Samstag 29. August Lust und Zeit bei unserem Wahlspot als Komparse mitzumachen? Bist du in Berlin? Würde uns sehr freuen, wenn du Bock hast, denn es ist ein echt wichtiges Thema:

Wir kämpfen seit Jahren für den gesetzlichen Mindestlohn in Deutschland. Zu viele Menschen können von ihrer Arbeit nicht leben. Und das wollen wir ändern – bei der Bundestagswahl.

Dazu produzieren wir am Samstag 29. August einen sehr aufwendigen Wahlspot "Stimmen für den Mindestlohn". Damit du ein Gefühl für den Style und die Idee bekommst, hier mal ein Link zu einem ähnlichen Projekt: http://www.youtube.com/watch?v=yGByR7dX2VM

Der Regisseur ist Christian Schwochow http://www.novemberkind.net

Genaue Details zum Ablauf, Uhrzeit und Ort würden wir dir bei Interesse bis Donnerstag Abend mitteilen. Es wir bestimmt ein Riesenspass mit den vielen Leuten und für "Unterhaltung" und Verpflegung ist natürlich gesorgt.

Wende dich bitte mit deinem Namen, Handy-Nummer und E-Mailadresse
an unseren Produktionsleiter Kay Richter bei der Produktionsfirma Mutter & Vater.
verdi@mutterundvater.com

Ein Foto von dir wäre super.

Gerne kannst du diese Nachricht auch an deine Freunde, Verwandten und Bekannten weiterleiten. Wir brauchen Komparsen aller wahlfähigen Altersklassen.


Kollegiale Grüße von ver.di

Ein von der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten in Auftrag gegebenes Gutachten kommt zu dem Ergebnis, dass ein Mindestlohn in Höhe von 7,50 Euro pro Stunde, der schnell auf 9,00 Euro steigt, die Einkommenslage von bis zu vier Millionen Vollzeitbeschäftigten und rund fünf Millionen geringfügig und Teilzeitbeschäftigten – zum Teil erheblich – verbessern würde. Nach Berechnungen des Gutachtens würden kurzfristig über 200.000 neue Arbeitsplätze geschaffen, längerfristig sogar bis zu 600.000.

Eine wirksame Bremse gegen Lohndumping hat auch eine positive Wirkung auf die Tarifverhandlungen. „Die Tarifautonomie, die durch Tarifunterbietung, Austritten von Unternehmen aus den Arbeitgeberverbänden und Armutslöhnen ausgehöhlt wird, würde wieder gestärkt“, so der ver.di Vorsitzende Frank Bsirske. "Das Gutachten beweist, dass ein gesetzlicher Mindestlohn von zunächst 7,50 Euro ein schnell wirkendes Konjunkturprogramm wäre. Nicht nur Banken brauchen einen Schutzschirm in der Krise, sondern auch die Arbeitnehmer und vor allem die Niedriglöhner", sagte der Vorsitzende der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten, Franz-Josef Möllenberg.

Die Studie "Was bringt ein gesetzlicher Mindestlohn für Deutschland?" herunterladen
(PDF, 620 KB)



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